Die Wissenschaft des Glaswissens: Mit der Verbesserung des Sicherheitsbewusstseins der Menschen geht es bei der Wahl von Glas nicht mehr nur um gewöhnliches Rohglas, sondern um Glas, das einer weiteren, tiefergehenden Verarbeitung bedarf.
Vor allem gehärtetes Glas ist wichtig; die Tragfähigkeit von gehärtetem Glas ist etwa fünfmal so hoch wie die von normalem Glas. Das bedeutet aber nicht, dass gehärtetes Glas sicher ist, denn wenn Glas einmal zerbricht, kann das die Sicherheit von Menschenleben gefährden.
Gibt es dafür gute Lösungen? Die Idee ist, zwei Glasscheiben zwischen zwei Folien einzuschließen, um Verbundglas herzustellen, sodass selbst eine einzelne Glasscheibe zerbrechen kann, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Es ist bekannt, dass gehärtetes Glas trotz seiner Festigkeit eine Schwachstelle aufweist. Diese liegt an den Kosten für die Nickelsulfid-Einbettung, da Nickelsulfid explodieren kann, sobald es aus einem oxidierten Zustand in einen stabilen übergeht. Eine gute Lösung ist daher die Homogenisierung von gehärtetem Glas, wodurch der Nickelsulfidanteil von drei Promille auf ein Zehntausendstel reduziert wird. Durch die anschließende Verbundverglasung dieses Glases erhöht sich der Sicherheitsfaktor.
Beispielsweise wird gehärtetes Verbundglas häufig für Tageslichtdächer, Glasgeländer, Vordächer, Carports usw. verwendet. Glas wie beispielsweise Glasstege muss nach dem Härten in einem Homogenisator geprüft werden, um das Risiko einer Selbstexplosion des gehärteten Glases zu verringern.
Veröffentlichungsdatum: 31. Dezember 2020